Der Synchronsprecher
ist in der Regel Schauspieler. Er schlüpft in Rollen, bei denen er alle erdenklichen Emotionen abrufen muss, weshalb eine entsprechende Ausbildung unabdingbar ist. Synchronsprecher arbeiten im Dunkeln. Im Studio stehen ein Pult mit dem Synchronbuch und ein Fernseher oder eine Leinwand, wo die Szenen gezeigt werden. Zuerst erscheint ein Countdown, dann folgt die Szene, die synchronisiert wird. Hier hört der Synchronsprecher die Stimme der Original-Fassung und sieht zu welchem Zeitpunkt er einsetzen muss. In der Regel ist ein solcher Take nur wenige Sekunden lang. Der Countdown läuft danach erneut runter, das Rotlicht leuchtet und die Szene erscheint dieses Mal ohne Ton – denn jetzt ist der Synchronsprecher dran und macht seine Aufnahme. Ob sie in Ordnung ist, entscheidet der Synchronregisseur, der in einem Nebenraum sitzt. Dieser ist durch eine Scheibe vom Studio getrennt. Synchronsprecher bekommen in der Regel eine Grund- beziehungsweise Komm-Gage und einen bestimmten Betrag pro Take.